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{Erinnerungen an Alaska} Flammkuchen mit Blaubeeren, Speck und Äpfeln

Im Sommer vor fünf Jahren waren meine Tante, mein Onkel und ich drei Wochen lang in Alaska und Kanada unterwegs. Es war eine faszinierende Reise und wir haben wahnsinnig viel gesehen. Bären, Karibus, Seeadler, Schlittenhunde, atemberaubende Landschaften, Gletscher, Fjorde, menschenleere Highways… Kulinarisch war die Reise ebenfalls ein Erlebnis. Ich habe nie in meinem Leben so große Pizzen gegessen und als ich in einem Restaurant ein „light breakfast“ bestellte, bekam ich einen Pfannkuchen mit dem Durchmesser einer Dartscheibe mit Speck und Eiern obendrauf. Amerikanische Küche eben.

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Die letzte Station unserer Reise war der Denali Park. Ein riesiger Nationalpark, in dessen Mitte sich der berühmte Mount McKinley befindet. Bei einer Fahrradtour zum Wonder Lake am Fuß des Berges sind wir an unzähligen Blaubeersträuchern vorbeigekommen. Beeren pflücken und sofort ab damit in den Mund, das hätte ich ewig machen können. Als Erinnerung daran gibt es heute kleine Flammkuchen mit Speck, Äpfeln, Thymian – und Blaubeeren. Auch wenn die aus dem hiesigen Supermarkt vom Geschmack her natürlich Lichtjahre von den wilden Alaska-Blaubeeren entfernt sind, ist ja klar. Um diese Jahreszeit sowieso.

Wer mehr über meine Reise erfahren will, kann übrigens bei Rosas Reisen vorbeischauen, wo vor Kurzem ein Gastpost zu Alaska und Kanada von mir erschienen ist. Der Blog gehört meiner Schwester und wer bereit ist, schlimmes Fernweh in Kauf zu nehmen, sollte auch einen Blick auf die anderen Beiträge riskieren. Von Marokko bis zur Arktis ist alles dabei.

P1120164_lznFlammkuchen mit Blaubeeren. Speck und Äpfeln

Ergibt 3 kleine Flammkuchen

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 3 EL Olivenöl
  • 100 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1Becher Crème fraîche
  • 1 Apfel
  • 1 rote Zwiebel
  • 50 g Bacon in Scheiben
  • 3 EL (TK-)Blaubeeren
  • einige Zweige frischer Thymian
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Das Mehl mit dem Öl, dem Wasser und dem Salz zu einem glatten Teig verkneten.

Das Kerngehäuse des Apfels entfernen, den Apfel halbieren und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. Die Blättchen von den Thymianzweigen zupfen und mit der Crème fraîche verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Ofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig in drei gleich große Teile teilen und auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Auf ein Backblech geben und jeweils einen Esslöffel Crème fraîche darauf verteilen, dabei die Ränder aussparen. Mit Apfelscheiben, Zwiebelringen, Speck und Blaubeeren belegen. Die Ränder leicht mit Öl bepinseln. Etwa 15 Minuten auf der mittleren Schiene backen, heiß servieren.

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P1120143_lznDas Rezept ist übrigens gleichzeitig mein Beitrag zur Februarausgabe von „Ich back’s mir“, der Foodbloggeraktion von Tastesheriff. Was es damit auf sich hat und was man noch alles mit Blaubeeren machen kann, erfahrt ihr bei Clara.

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9 Kommentare zu „{Erinnerungen an Alaska} Flammkuchen mit Blaubeeren, Speck und Äpfeln

  1. Alles was Mascha geschrieben hat stimmt, denn ich muss es wissen, denn ich bin die Tante. Und es war noch viel schöner. Mit Sicherheit werde ich die Flammkuchen nachbacken und mich dabei ein ganz klein wenig wie damals im Denali Park fühlen.
    Brigitte

    Gefällt 2 Personen

  2. Das ist wirklich ein sehr schöner Post, ich hab direkt wieder Hunger auf Flammkuchen! Und Lust, Beeren sammeln zu gehen! Sollen wir im Sommer vielleicht mal irgendwo Erdbeeren pflücken gehen? Kann man das nicht sogar bei der lieben Tante? ;)

    Und danke, dass du mich verlinkt hast :)

    Gefällt 1 Person

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